Aus für Antigen-Schnelltests in Wien

Aktualisiert: 4. Nov. 2021

Aus für Antigen-Schnelltests in Wien


In Wien gelten seit 1. Oktober strengere Corona-Maßnahmen, die vorläufig bis Anfang November befristet sind. Vielerorts, zum Beispiel in der Nachtgastronomie, gelten nun die neue „2G-Regel“ und die „2,5G-Regel“. Außerdem wird der Antigen-Schnelltest nicht mehr als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr akzeptiert. Dieser war vor allem dazu geeignet, um Personen mit einer hohen Viruslast zu identifizieren. Dafür wird jetzt in Wien vermehrt auf PCR-Tests gesetzt.



Neue Maßnahmen seit 1. Oktober in Wien:


Seit 1. Oktober gelten in der Bundeshauptstadt strengere Corona-Regeln. In der Nachtgastronomie sowie bei Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen gilt künftig die 2G-Regel, wonach alle KundInnen entweder geimpft oder genesen sein müssen. Für MitarbeiterInnen ist zusätzlich der Nachweis eines negativen PCR-Test-Ergebnisses möglich, in diesem Zusammenhang spricht man auch von der „2,5G-Regel“. Die 2,5G-Regel gilt außerdem für Besucher von Zusammenkünften mit zwischen 25 und 500 TeilnehmerInnen, in der Gastronomie, bei körpernahen Dienstleistungen, Spitälern, Pflegeeinrichtungen und in der Hotellerie. Antigen-Schnelltests werden als Nachweis nur noch bei Kindern bis 12 Jahren akzeptiert. Kinder unter sechs Jahren benötigen keinen Nachweis. Im gesamten Handel müssen KundInnen in Wien unabhängig vom Immunisierungsstatus, eine FFP2-Maske tragen. Die Gültigkeitsdauer von PCR-Tests beträgt in Wien nur 48 Stunden, im Vergleich zu 72 Stunden im Rest von Österreich.


Bundesweite Maßnahmen

In der (Nacht-)Gastronomie gilt in Österreich die 3G-Regel. Nur wer geimpft, genesen oder getestet ist, hat Zutritt. Ausgenommen hiervon sind Abholung, Imbiss- und Gastronomiestände. Bei Veranstaltungen fällt die Maskenpflicht und bei solchen mit mehr als 25 TeilnehmerInnen wird ein 3G-Nachweis benötigt. In Geschäften des täglichen Bedarfs wie etwa Apotheken, Drogerien oder im Lebensmittelhandel ist, statt der bisherigen MNS-Trageverpflichtung, wieder eine FFP2-Maske zu tragen. Im sonstigen Handel und Kultureinrichtungen ist das Tragen einer FFP2-Maske für ungeimpfte Personen Verpflichtung. Ausnahmen gelten für Kinder bis zum 6. Lebensjahr, die weder FFP2-Maske noch MNS tragen müssen. Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr bis zum 14. Lebensjahr und Schwangere dürfen statt einer FFP2-Maske einen MNS tragen.